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Massage Gun

In den USA ist die Massagepistole seit Jahren ein Gesundheitstrend bei Sportlern, Heilpraktikern und Physiotherapeuten, aber auch in Deutschland erfreut sich das wirksame Gerät gegen Verspannungen und Muskelkater inzwischen großer Beliebtheit. Mit steigender Popularität wächst natürlich auch das Angebot. Wenn du eine Massagepistole kaufen möchtest, lohnt es sich daher der Vergleich – denn bei Faszienpistolen gibt es große Unterschiede in puncto Leistung, Akku und Aufsätze. Worauf es beim Kauf einer Muskelpistole ankommt, welche Möglichkeiten dir die Massage Gun bietet und wie du das Vibrationsmassagegerät richtig einsetzt, erfährst du hier.

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Was ist eine Massagepistole?

Die Massagepistole, im Amerikanischen auch Massage Gun genannt, sieht auf den ersten Blick tatsächlich aus wie eine Pistole. Aber keine Sorge, auf dich schießen wird sie nicht – viel mehr geht es bei der Behandlung mit einer Massagepistole darum, mit sanften, ruckartigen Stößen deine Muskulatur aufzulockern, Verspannungen zu lösen und Muskelkater zu reduzieren. Wenn du also mal keine Zeit hast, dich von einem Masseur oder Physiotherapeuten ordentlich durchkneten zu lassen, ist die Massagepistole genau die richtige Ergänzung für deine Gesundheit.

Und damit ist die Massagepistole gerade in Zeiten, in denen Rückenschmerzen eine immer größer werdende Rolle spielen, eine nicht mehr wegzudenkende Ergänzung zur Physiotherapie. Ob Verspannungen aufgrund stundenlangen Sitzens im Büro, Muskelkater nach einem intensiven Krafttraining oder ein altersbedingter Rückgang der Muskulatur – eine Massage Gun kann dir dabei helfen, deine Beschwerden zu lindern. Und natürlich erklären wir dir auch, wie das Ganze funktioniert!

Wie funktioniert die Massagepistole?

Das Prinzip hinter der Massagepistole ist denkbar einfach: Mit schnellen und intensiven Bewegungen übt die Massage Gun Druck auf die gewünschte Körperregion aus. Auf diese Weise können unter Umständen sogar tiefsitzende Gewebe- und Muskelbeschwerden sowie Verspannungen und Muskelkater gelindert werden. Mit den intensiven Stößen der Massage Gun kannst du deine Muskulatur auflockern, was Stück für Stück zum Abbau der Verspannungen beiträgt. Zudem kann die gleichmäßige Vibration der Faszienpistole deine Durchblutung anregen, was deinen Körper zusätzlich beim Abbau von Verspannungen und Übersäuerung unterstützt.

Du kannst das Einwirken der Massagepistole also durchaus mit einer kleinen Massage vergleichen. Die Anwendung ist aber deutlich kürzer, denn schon wenige Sekunden bis maximal eine Minute reichen aufgrund der Intensität der Massage Gun vollkommen aus, damit du vollends von den gesundheitlichen Vorteilen der Massagepistole profitierst.

Wie die Massage Gun in deinem Körper wirkt

Wenn du dich mit der Wirkweise der Massagepistole auseinandersetzen möchtest, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Wirkweise und all die Prozesse im Körper, die durch die Massage Gun angestoßen werden. Daher möchten wir dir detailliert erklären, was in deinem Körper passiert, wenn du die Faszienpistole verwendest.

  • Schnellere Regeneration: Wenn du die Massagepistole zur Regeneration deiner Muskulatur einsetzt, schüttet dein Körper aufgrund der vibrierenden Impulse den Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) aus, wodurch sich deine Blutgefäße erweitern. Schlacken, Säuren und andere Stoffwechselprodukte (z. B. Laktat und Ammoniak) werden im Anschluss aus dem Muskel schneller abtransportiert – und du bist rasch wieder fit für das nächste Training. Hier findest du die Studie, die die schnellere Regeneration belegt.
  • Verbesserte Muskelheilung: Sicher weißt du bereits, dass bei jedem Training kleine Mikro-Risse in deiner Muskulatur entstehen. Tatsächlich sind genau diese Schäden die Grundlage eines wachsenden Muskels, denn erst wenn der Körper diese kleinen Risse auffüllt, wird dein Muskel stärker und größer. Diese Heilung wird über sogenannte Satellitenzellen ermöglicht. Sie bewegen sich hin zu den kleinen Muskelrissen, setzen sich dort fest teilen sich, woraus neue Muskelfasern entstehen. Die Vibrationen der Massagepistole können die Satellitenzellen in deinem Körper unterstützen und dadurch die Muskelheilung beschleunigen. Und hier findest du die dazugehörige Studie.
  • Muskelkater reduzieren: Hast du schon einmal richtig hart trainiert und erst einige Tage später den Muskelkater bemerkt, den dein Training auslöst? Hier spricht man von der sogenannten Delayed Onset Muscle Soreness, die auch DOMS genannt wird. Und auch hier kann die Massagepistole sich positiv auswirken: Eine Studie aus dem Jahr 2014 hat gezeigt, dass sich dieser schmerzhafte Muskelkater durch die sanften Stöße der Muskelpistole reduzieren lässt. Dieser Vorgang wird auch als Perkussiv-Therapie bezeichnet. Aber: Du profitierst von diesem Effekt nur, wenn du die Massagepistole unmittelbar nach dem Training einsetzt.
  • Muskelschmerz reduzieren: Kann eine Massagepistole wirklich Schmerzen in der Muskulatur lindern? Eine Studie aus dem Jahr 2014 sagt: Ja! Die oberflächliche Behandlung der Haut mit der Massagepistole stimuliert die Rezeptoren deiner Haut. Dadurch überlagern die ausgesendeten Signale das störende Schmerzsignal, das auf Rückenmarkebene entsteht. Dafür nutzt dein Körper Glycin (eine Aminosäure) als Überträgerstoff, der sich bei der Anwendung der Massage Gun gezielt aktivieren lässt. Oder einfacher gesagt: Dadurch, dass du die Hautoberfläche mit der Massage Gun behandelst, ist der tiefsitzende Schmerz weniger spürbar. Eine simple, aber effektive Wirkweise, die hier belegt wurde.
  • Gesteigerte Beweglichkeit: Der Tag nach einem intensiven Training kann die Hölle sein. Wenn du aufstehst und dich fühlst, als wärst du spontan 50 Jahre gealtert, weil alle deine Glieder schmerzen – schön ist das nicht. Aber auch hier kann die Massage Gun Abhilfe schaffen. Eine Überlastung des Körpers trägt zum kurzfristigen Versteifen deiner Gelenke bei. Dieselbe Forschungsgruppe, die schon eine Reduzierung des Muskelschmerzes nachweisen konnte, hat gleichzeitig auch belegt, dass mit der Anwendung der Massagepistole die Beweglichkeit und Flexibilität deiner Gelenke gesteigert werden kann.


Grundlegend lässt sich sagen, dass du mit der Massagepistole in einem bestimmten Bereich deines Körpers die Durchblutung anregen kannst, um so die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der entsprechenden Körperregion zu verbessern. Diese verbesserte Versorgung kann dir dabei helfen, die Übersäuerung deiner Muskulatur schneller abzubauen und gleichzeitig wertvolle Nährstoffe zu deinen Muskelzellen zu transportieren, um die Regeneration und das Muskelwachstum zu unterstützen. Dennoch kann eine Massagepistole natürlich niemals einen Experten ersetzen: Physiotherapeuten und Ärzte sind im Zweifelsfall immer noch der beste Ansprechpartner bei gesundheitlichen Beschwerden. 

Achte außerdem darauf, deinem Körper auch all die Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, die er für die Regeneration benötigt. Zwar gelangen Eiweiße und Aminosäuren für die Muskelregeneration durch die Anwendung der Massagepistole – und die damit einhergehende Durchblutungsförderung – schneller zum Ziel. Allerdings müssen sie daher auch vorhanden sein. Für den Erhalt und Aufbau deiner Muskulatur ist es daher genauso wichtig, auf eine ausgewogene Ernährungsweise zu setzen.

Welche Vorteile hat die Massagepistole?

Fangen wir mit den harten Fakten an: Eine Massagepistole ist deutlich günstiger als regelmäßige Termine beim Masseur, Physiotherapeut oder Chiropraktiker deines Vertrauens. Zudem bist du zeitlich und örtlich unabhängig – auch wenn du mitten in der Nacht plötzlich unter Rückenschmerzen leidest, kann die Massage Gun schnell Abhilfe schaffen. Die einfache (und doch sehr wirksame) Anwendung ist ein weiterer Pluspunkt: Richte die Massagepistole einfach auf die schmerzende Körperregion und lasse die vibrierenden Druckintervalle ihre Arbeit verrichten. Hier für dich eine Zusammenfassung aller Einsatzmöglichkeiten der Massage Gun:

  • Kann Muskelkater lindern
  • Kann Verspannungen und Triggerpunkte lösen
  • Kann die Durchblutung deiner Muskulatur verbessern
  • Kann eine schnellere Regeneration nach intensiven Trainingseinheiten fördern
  • Kann zum Muskelwachstum beitragen
  • Kann Muskelübersäuerungen schneller abbauen
  • Kann die Muskelelastizität steigern
  • Kann die Mobilität und Beweglichkeit steigern

 Schon wenige Minuten nach der Nutzung der Massagepistole kannst du eine erste Linderung deiner Beschwerden feststellen. Die kompakte Bauweise der Massage Gun sorgt dafür, dass du das Muskel Massagegerät an nahezu allen Körperstellen eigenständig anwenden kannst. Zudem ist die Faszienpistole sehr leicht. Du kannst sie also auch flexibel unterwegs bei dir tragen, um gegen akute Beschwerden vorzugehen – zum Beispiel, wenn du deine Muskulatur in der Mittagspause etwas auflockern möchtest oder auch im Urlaub nicht auf die Massagepistole verzichten kannst. 

Betrachte die Massagepistole dennoch als Ergänzung zur Physiotherapie. Sie kann dich unterstützen, aber keine schwerwiegenden Erkrankungen im Bewegungsapparat heilen. Fühlst du dich unsicher oder bist du nicht überzeugt davon, dass die Massagepistole allein ausreicht, um deine Beschwerden zu lindern, dann halte sicherheitshalber immer Rücksprache mit deinem behandelnden Arzt oder Physiotherapeut.

Worauf kommt es an, wenn ich eine Massagepistole kaufen möchte?

Es gibt inzwischen viele Hersteller von Massagepistolen. Aber: Nicht jedes Gerät ist auch wirklich gut und wirksam.
Bevor du dich für eine bestimmte Massagepistole entscheidest, solltest du daher die Kaufkriterien genauer unter die Lupe nehmen:

  • Wird die Massagepistole via Akku betrieben oder muss sie dauerhaft an den Stromkreislauf angeschlossen sein?
  • Falls es sich um eine Massagepistole mit Akku handelt: Wie lang ist die Akkulaufzeit?
  • Wie viele Intensitätsstufen bietet die Massagepistole?
  • Hat die Massagepistole verschiedene Massageaufsätze?
  • Gehört eine Tragetasche zum Lieferumfang der Massagepistole?
  • Wie laut ist die Massagepistole?
  • Wie hoch ist die Ausschlagstiefe des Kopfes an der Massage Gun? (Tipp: Häufig in Amplitude / Millimeter angegeben)
  • Wieviel wiegt die Massagepistole?

 

Natürlich unterscheiden sich die Massagepistolen auch preislich voneinander. Es ist daher sinnvoll, deine eigenen Bedürfnisse genauer unter die Lupe zu nehmen.
Was muss deine Massage Gun können?

Wenn du eine etwas günstigere Massagepistole kaufen möchtest, ist zum Beispiel die Hyperice® Hypervolt Bluetooth® Massagepistole eine gute Wahl: Mit bis zu 3.200 Schlägen pro Minute kannst du effektiv deinen Muskelkater lindern, Verspannungen lösen oder die Regeneration fördern. Die kabellose Massagepistole kann in 3 Geschwindigkeitsstufen verwendet werden, die sich wiederrum durch 5 austauschbare Kopfaufsätze noch zusätzlich individualisieren lassen. Zudem ist der 60 Watt starke High-Torque-Motor mit der Quiet Glide™ Technologie sowohl effektiv als auch außerordentlich leise – ideal also, wenn du die Massage Gun auch im Büro oder Fitnessstudio verwenden willst. Die günstige Massagepistole ist das ideale Gerät für alle, die mit einer Faszienpistolen-Behandlung beginnen möchten, ohne zu tief in den Geldbeutel zu greifen. Und vor allem: Ohne qualitative Abstriche machen zu wollen.

Wenn es ruhig etwas mehr Power sein darf, bietet sich die bisher leistungsstärkste Muskelpistole von Hyperice® an: Der Hypervolt 2 Pro, der mit einem bürstenlosen 90-Watt-Motor und besonders hohen Drehmomenten noch gezielter gegen Verspannungen und Muskelkater vorgeht. Mittels Drucksensor kannst du hier zwischen 5 verschiedenen Massage-Stufen wechseln, die sich zusätzlich durch die 5 verschiedenen Massage Gun Aufsätze individualisieren lassen. Zudem wurde hier der Griff ellipsenförmig und ergonomisch angepasst, um dir einen noch besseren Grip zu ermöglichen. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 3 Stunden musst du deine Massage Gun nur selten aufladen – und kannst die volle Power über Stunden hinweg nutzen, um deine Beschwerden zu lindern. Ein weiterer Vorteil: Die Hyperice® Hypervolt 2 Pro Massagepistole ist von den US-Transportsicherheitsbehörden als Handgepäck zugelassen, sodass du deine Faszienpistole auch bequem auf Reisen bei dir tragen kannst.

Wie wende ich eine Massagepistole richtig an?

Die Anwendung der Massagepistole ist denkbar einfach. Nicht zuletzt deswegen ist sie so gut für den Heimgebrauch geeignet. Du benötigst keinerlei fachkundiges Wissen, um die Massage Gun richtig anzuwenden.

Bei der Anwendung der Massagepistole richtest du das Gerät für ca. 15 bis 20 Sekunden auf die Körperregion, in der du Muskelkater oder Verspannungen spürst. Dabei solltest du die Massagepistole nicht nur an einer Stelle ansetzen, sondern sie großflächig über den betroffenen Bereich bewegen. Der Druckkopf der Faszienpistole sollte langsam über den betroffenen Körperbereich gleiten, sodass die intensiven Druckstöße das Gewebe auflockern. Du kannst kreisende Bewegungen nutzen, mal nach rechts abschweifen, mal die Massage Gun nach links gleiten lassen. Behandle die betroffene Region so, wie es sich für dich gut anfühlt. Falls du bei der Anwendung eine Verspannung findest, kannst du die Massagepistole auch kurz zielgerichtet in diesem Bereich anwenden, um sie zu lösen und die Durchblutung punktgenau anzuregen. Achte dennoch darauf, mit der Muskelpistole nicht zu lange an einer Stelle zu verweilen. 

Die Anwendung der Massagepistole sollte immer vorsichtig ablaufen. Du hast keinen Grund, zusätzlichen Druck auszuüben – die Massagepistole entfaltet ihre Wirkung vor allem über die pulsierende Vibration. Zusätzlicher Druck ist daher eher kontraproduktiv. Reguliere die Intensität also nicht mit dem Druck deiner Hände, sondern über die verschiedenen Druckfrequenzen der Massage Gun. Außerdem kannst du mit den verschiedenen Aufsätzen die Wirkung auf dein Gewebe beeinflussen.

Wie lange sollte ich die Massagepistole verwenden?

Wenn du die Massage Gun zum ersten Mal verwendest, genügen schon wenige Sekunden, damit sich die Wirkung entfaltet. Dein Körper muss sich an die Behandlung mit der Faszienpistole erst gewöhnen – beginne daher in kurzen Intervallen. Statt mehrere Minuten mit der Massagepistole zu arbeiten, nutze sie lieber mehrmals am Tag für wenige Sekunden. Davon profitiert auch deine Muskulatur.

Ein kleiner Tipp am Rande: Die Vibration ist nicht nur für die Muskulatur ungewohnt, sondern auch für deine Hand und dein Handgelenk. Während du das Vibrationsmassagegerät bei der Anwendung hältst, wirst du die Vibration natürlich auch in deiner Hand spüren. Auch daran muss sich dein Körper erst gewöhnen. Es kann daher sein, dass es bei den ersten Anwendungen leicht in deiner Hand kribbelt – das ist allerdings kein Grund zur Sorge, sondern ganz normal und schon wenige Augenblicke später auch wieder vorbei.

Wann sollte ich die Massagepistole verwenden?

Nicht nur die Art und Länge der Anwendung spielen bei der Massage Gun eine Rolle, auch der Zeitpunkt ist entscheidend für den bestmöglichen Erfolg. Aufgrund der vielseitigen Wirkweise der Massagepistole, bietet sich die Anwendung auch in bestimmten Situationen an:

  • Vor dem Training: Wenn du die Massagepistole vor dem Training verwendest, wärmst du deine Muskulatur zielgerichtet auf und kannst damit das Risiko von Verspannungen und Zerrungen senken. Dazu solltest du die Massage Gun gezielt in der Muskelregion verwenden, die du im Anschluss trainieren möchtest – beim Bankdrücken also zum Beispiel die Brustmuskulatur. Arbeite dich dazu mit der Massagepistole an den Muskelsträngen entlang und vermeide den Kontakt mit Gelenken und Knochen.
  • Beim Training: Auch während des Trainings ist die Anwendung der Massagepistole durchaus sinnvoll. Zwischen den einzelnen Sätzen kannst du aufgebaute Verspannungen sanft lindern und feste Muskelgruppen lockern, um sie so auf den nächsten Satz vorzubereiten. Bleiben wir bei dem Beispiel des Bankdrückens: Die Brustmuskulatur ist nach den ersten Trainingssätzen bereits verhärtet und angespannt. Nutzt du nun die Massagepistole, lockert sie sich wieder leicht auf und weitere Trainingseinheiten fallen dir leichter. Zudem verbessert sich durch die Vibration die Durchblutung, was den Muskel ebenfalls entspannt.
  • Nach dem Workout: Die Anwendung nach dem Workout ist natürlich der Klassiker, denn dafür wurde die Muskelpistole ursprünglich entwickelt. Nach einem langen und anstrengenden Training kannst du mit der Massagepistole für eine Entspannung deiner Muskulatur sorgen, die Übersäuerung lindern und dadurch Muskelkater reduzieren. Zudem fördert die Anwendung der Massagepistole die Muskelregeneration.
  • Bei Verspannungen und Beschwerden: Ganz unabhängig von sportlichen Trainingseinheiten lässt sich die Massage Gun natürlich auch bei Verspannungen und Beschwerden in der Muskulatur zur Linderung und Stärkung einsetzen. Verwende die Massage Gun mehrmals über den Tag verteilt in kurzen Anwendungsintervallen, um Verspannungen zu lösen und deine Mobilität wiederherzustellen.

Wann sollte die Massage Gun nicht verwendet werden?

Leider ist auch die Massagepistole kein Wunderheilmittel – es handelt sich um ein Fitnessgerät, dass dir bei Verspannungen und Muskelkater unterstützend zur Seite steht. Wenn du unter starken Beschwerden leidest, sollte sich das lieber ein Arzt ansehen. Bei Muskelzerrungen oder gar Muskelfaserrissen ist eine Massage Gun nicht angeraten. Hier ist es sinnvoller, die betroffene Muskulatur zu schonen.

Wichtig ist, dass du die Massagepistole ausschließlich auf der Muskulatur – genauer gesagt den dickeren Muskelsträngen – anwendest. Massagen mit der Faszienpistole, die zu dicht an deinem Kopf, an den Gelenken, auf der Wirbelsäule oder auf Knochenvorsprüngen stattfinden, sind tabu.

Außerdem gibt es einige Vorerkrankungen, bei denen die Anwendung der Massage Gun nicht empfohlen wird – zum Beispiel, wenn du unter Diabetes leidest, einen Herzschrittmacher hast oder Metallplatten bzw. Schrauben in deinen Knochen trägst. Auch während einer Schwangerschaft solltest du auf die Nutzung einer Massagepistole verzichten. Aber warum ist das so? Wir haben für dich genauer unter die Lupe genommen, warum du bei bestimmten Vorerkrankungen lieber auf die Anwendung der Massagepistole verzichten solltest:

  • Massagepistole und Osteoporose: Wer an Osteoporose leidet, hat ausgesprochen brüchige Knochen. Welche Auswirkungen äußerlicher Druck auf die Knochen haben kann, kannst du dir möglicherweise vorstellen – die Bruchgefahr ist deutlich erhöht. Wenn du an Osteoporose leidest, lass‘ also lieber die Finger von der Faszienpistole, um Knochenbrüche zu vermeiden.
  • Massagepistole und Karzinome/Krebserkrankungen: Ebenfalls ein absolutes Tabu! Krebs neigt ohnehin zum Streuen. Da Massagepistolen die Durchblutung anregen und so Sauerstoff und Nährstoffe schneller durch den Körper transportieren, kann es im Falle einer Krebserkrankung passieren, dass auch die Krebszellen schneller durch den Körper gelangen – und damit steigt das Risiko, dass dein Krebs streut. Zudem besteht auch hier eine erhöhte Knochenbruchgefahr, abhängig davon, wo deine Tumore sitzen. Das Risiko ist übrigens auch dann erhöht, wenn du zwar nicht an bösartigen Krebsformen leidest, sondern mit gutartigen Geschwüren im Körper zu kämpfen hast – auch hier besteht das Risiko, dass sie sich durch die Massagepistole ausbreiten. 
  • Massagepistole bei Entzündungen: Entzündungsherde treten in der Regel lokal im Körper begrenzt auf. Und das sollte auch so bleiben. Verwendest du die Massage Gun trotz einer Entzündung, kann sich diese im Körper ausbreiten. Außerdem kann die Massagepistole die Entzündung auch lokal verstärken und dadurch stärkere Schmerzen auslösen und die Rehabilitationsdauer verlängern. Ebenfalls Wirkweisen, die du lieber verhindern möchtest – lass‘ also auch bei akuten Entzündungen die Finger von der Massagepistole.
  • Massagepistole bei chronischen Schmerzen: Du leidest unter chronischen Schmerzen? Dann solltest du die Idee, dich selbst mit einer Massagepistole behandeln zu wollen, lieber wieder verwerfen. Sprich stattdessen mit deinem behandelnden Arzt und suche nach einer medizinischen Lösung durch den Experten. Zunächst sollte unbedingt die Ursache deiner Schmerzen gefunden und behandelt werden. 
  • Massagepistole und Herzschrittmacher: Der Herzschrittmacher gibt deinem Herz einen gesunden Takt vor. Äußere Einflüsse – zum Beispiel Erschütterungen – können diesen Takt aber aus dem Gleichgewicht bringen. Und da die Massagepistole förmlich der Inbegriff äußerer Erschütterungen ist, kommt die Anwendung für dich nicht in Frage, wenn du einen Herzschrittmacher trägst.
  • Massagepistole und künstliche Gelenke: Auch hier können die Erschütterungen der Massagepistole dazu führen, dass künstliche Gelenke aus der Gelenkpfanne springen oder beschädigt werden. Gehe also lieber auf Nummer sicher. Es gibt deutlich sanftere Therapiemöglichkeiten als die Anwendung der Massagepistole, die hier besser geeignet sind. 
  • Massagepistole und Schwangerschaft: Erschütterungen können dazu beitragen, dass sich während der Schwangerschaft die Eizelle (bzw. im späteren Verlauf der Embryo oder Fötus) von der Gebärmutterschleimhaut löst. Auch das Ablösen des Mutterkuchens – der für die Versorgung des Kindes notwendig ist – kann durch Erschütterungen die Folge sein. Durch äußere Erschütterungen drohen Fehl- oder Frühgeburten, die du sicher nicht riskieren möchtest. Während einer Schwangerschaft ist die Massagepistole daher tabu.
  • Massagepistole und Diabetes: Wer an Diabetes leidet, hat häufig mit Entzündungen, Schwellungen und sogar offenen Wunden zu kämpfen. Die Anwendung der Massagepistole könnte diese Beschwerden verschlimmern. Ein weiteres Problem sind die Empfindungsstörungen, die häufig mit Diabetes einhergehen – ein Kribbeln in den Füßen oder Brennen in den Beinen schränkt möglicherweise deine Empfindungen ein, sodass du nicht spüren kannst, wenn die Behandlung mit der Massagepistole zu intensiv ist. Eine Diabetes-Vorerkrankung schließt die Anwendung einer Massagepistole daher aus.

Leidest du allgemein an Gefäß-, Gelenk- oder Knochenerkrankungen, sollte unabhängig von der Grunderkrankung bei der Anwendung der Massagepistole immer Vorsicht gelten. Wenn du unsicher bist, sprich vor dem Kauf einer Massage Gun mit deinem behandelnden Arzt. So bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Hat eine Massagepistole Nebenwirkungen?

Grundsätzlich musst du keine Nebenwirkungen befürchten, wenn du die Massagepistole ordnungsgemäß verwendest. Die einzige Ausnahme: Wenn eine der oben genannten Vorerkrankungen auf dich zutrifft, verzichte unbedingt auf die Anwendung der Massagepistole. Sie könnte deinen körperlichen Gesamtzustand verschlechtern.

Zudem berichten einige Anwender der Massagepistole von kurzfristigen Erscheinungen, die als Nebenwirkungen gewertet werden können. So kann es während der ersten Zeit zu einem leichten Kribbeln im Handgelenk kommen, das beim Halten der Massage Gun durch die Vibration ausgelöst wird. Dieses Kribbeln verschwindet jedoch innerhalb weniger Minuten wieder. Wenn du unsicher bist, was die Anwendung der Massage Gun angeht, taste dich erst einmal mit sanften Vibrationsstufen an das Gerät heran und finde so heraus, was dir gut tut. 

Im Zweifelsfall gilt natürlich auch hier: Halte lieber einmal zu viel als einmal zu wenig Rücksprache mit deinem behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten. Ein Experte kann dir sagen, ob die Massage Gun für dich geeignet ist oder nicht. 

Fazit – eine Massagepistole kann dir helfen, Verspannungen und Muskelkater zu lindern

Wenn du im Grunde fit und gesund bist, ist eine Massagepistole genau das richtige Hilfsmittel, um Verspannungen zu lösen und Muskelkater zu lindern. Bei schwerwiegenden Erkrankungen im Muskelapparat solltest du zunächst mit deinem behandelnden Arzt sprechen, ob die Massage Gun den Heilungsprozess unterstützt. Achte beim Kauf einer Massage Gun zudem auf eine hohe Qualität. Billige Massagepistolen schonen zwar deinen Geldbeutel, bringen am Ende aber möglicherweise nicht die Leistung, die du dir erhofft hast. Greife daher lieber zu einer qualitativ hochwertigen Massagepistole, die genau die Leistung erbringt, die du in deinem (Trainings-)Alltag benötigst. Falls du noch offene Fragen rund um Massagepistolen hast, steht dir unser Team natürlich gern zur Seite. Nutze dafür ganz einfach unser Kontaktformular. Und wenn du weitere Informationen rund um Sport, Therapie und Regeneration suchst, findest du auch in unserem Blog viele hilfreiche Tipps und Tricks.