Die Bioadaptive Impulstherapie

Die Bioadaptive Impulstherapie

Lesezeit: 14 Minuten | Datum: 17.02.2022

Eine Elektrotherapie, die jeden neuen elektrischen Impuls in Echtzeit an den Körper anpasst? Das gibt es!

Die bioadaptive Impulstherapie macht genau das: Nach jedem abgegebenen Impuls wird die „Antwortreaktion“ des Körpers gemessen und der nächste Impuls an die Bedürfnisse des Körpers angepasst. Womöglich gibt es keine individuellere Form der Elektrotherapie!

Was ist die Bioadaptive Impulstherapie?

Bei der ursprünglich in Russland entwickelten bioadaptiven Impulstherapie handelt es sich um eine Art der Elektrotherapie. Das Besondere daran ist, dass die elektrischen Impulse nicht mit gleichbleibender Frequenz an den Körper abgegeben werden.
Die eigens für diese Methode entwickelten Geräte messen nicht nur das Feedback des Körpers nach jeder Impulsabgabe, sie passen auch den nächsten Impuls an das Gewebe und seinen Zustand an.

Wofür wird die Bioadaptive Impulstherapie eingesetzt?

Wie auch die bewährte Elektrotherapie hat die bioadaptive Impulstherapie vor allem die Schmerzlinderung und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte zum Ziel. Ihre positiven Wirkungen auf das vegetative Nervensystem regen die körpereigenen Anpassungs- und Regulationsvorgänge sowie Heilungsprozesse an.

Sie wird angewendet

  • zur Linderung akuter und chronischer Beschwerden

  • bei muskulären und organischen Dysfunktionen

  • bei Aktivierung autoreparativer Heilungsprozesse

  • zur Unterstützung der Selbstregulation des Nervensysems

  • zur Linderung lymphatischer Probleme, z.B. Lymphödeme

  • zur Leistungssteigerung und in der Regeneration beim Sport

  • uvm.!

Wie funktioniert die Bioadaptive Impulstherapie?

Die Messung des „Antwortsignals“ des Körpers – den Gewebedämpfungseigenschaften – nach der Impulsabgabe erfolgt innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde, ebenso wie dessen Auswertung durch einen integrierten Prozessor im Gerät.
Genauso schnell, wie die Messung erfolgt, so schnell wird auch der nächste Impuls angepasst und abgegeben.

Schritt 1: Impulsabgabe
Das Gerät startet mit der ersten Impulsabgabe, sobald Hautkontakt besteht. Dabei wird der elektrische Strom an die oberflächlichen Rezeptoren der Haut abgegeben.

Schritt 2: Impulsaufnahme
Die Rezeptoren der Haut nehmen den Impuls auf und verarbeiten diesen Stimulus.

Schritt 3: Impulsweiterleitung
Die Informationen des Impulses werden an die spinale, zentrale und neurohumorale Ebene weitergeleitet.

Schritt 4: Impulsantwort
Die Informationen werden von den spinalen und zentralen Systemen mit einem körpereigenen Impuls beantwortet.

Schritt 5: Impulsauswertung
Das Gerät misst die „Antwort“ des Körpers in Form der (veränderten) Gewebedämpfungseigenschaften. Ein im Gerät integrierter Prozessor verarbeitet diese Informationen.

Schritt 6/1: angepasste Impulsabgabe
Der neu abgegebene Impuls ist bereits auf die erhaltenen Informationen angepasst. Der Kreislauf beginnt.

Welche Kontraindikationen und Nebenwirkungen gibt es?

Wie auch bei der regulären Elektrotherapie sollte in folgenden Fällen auf eine Behandlung mit der bioadaptiven Impulstherapie verzichtet werden:

  • bei Verletzungen der Haut, z.B. bei offenen bzw. nicht komplett verheilten Wunden

  • in Körperöffnungen

  • bei Trägern aktiver Implantate, z.B. Herzschrittmacher

  • im Uterusbereich (Gebärmutter) bei Schwangeren

  • über Tumoren

  • bei Herzrhythmusstörungen

  • bei malignen Erkrankungen ohne ärztliche Rücksprache

Die bioadaptive Impulstherapie ist nahezu nebenwirkungsfrei. Zu erwähnen ist jedoch, dass sich in seltenen Fällen während der Anwendung eine Verstärkung der Symptome („Erstverschlimmerung“) ergeben kann, da der Körper „dynamisiert“. Der Patient kann Schmerzen, Muskelkater oder weitere Reaktionen verspüren, die meist nach kurzer Zeit wieder abklingen. In solchen Situationen sollte die Behandlung für einige Tage ausgesetzt und im Zweifelsfall ein Arzt hinzugezogen werden.
Auch allergische Reaktionen als Antwort auf im Gerät enthaltene Materialien müssen bedacht werden.

Fazit

Die bioadaptive Impulstherapie nutzt die bewährte Elektrotherapie und verbindet sie mit modernster Technik, um auf die persönlichen Bedürfnisse des Körpers einzugehen. Das breite Behandlungsspektrum und die einfache Anwendung machen sie zu einem Tool des täglichen Gebrauchs in der (Sport-)Physiotherapie!

Der Physiokey® revolutioniert eine Therapiemethode

Aufbauend auf den jahrelangen Erkenntnissen im Bereich der bioadaptiv-gesteuerten Impulstherapie zeichnet sich der physiokey® durch ein deutliches Plus an Effizienz und Handhabung aus. Er stimuliert durch adaptierte Impulse die Selbstregulation. Das Medizinprodukt nimmt Einfluss auf das vegetative Nervensystem und damit auf die körpereigenen Anpassungs- und Regulationsvorgänge.

Neben der Bioregulation verfügt die Software des physiokey® über ein Diagnostiktool. Hierfür „fährt“ man das zu behandelnde Körperareal mit dem Gerät ab und erhält Zahlenwerte, die zu den sogenannten Schlüsselpunkten („points of entry“) führen. Gleichzeitig kann an diesen Stellen bereits eine Harmonisierung vorgenommen werden, bevor mit der Bioregulation weitergearbeitet wird.

Der physiokey® ist außerdem zur Keyphorese fähig, einer Art der Iontophorese. Damit können ionisierte Salben und Flüssigkeiten besser in den Körper geleitet werden.
Dieses Tool bietet sogar die Möglichkeit auszuwählen, ob es sich um Salben mit basischer oder saurer Grundlage handelt.

Diese vielfältigen Anwendungsbereiche machen den physiokey® zum Must-Have für die Therapie aller Altersgruppen und verschiedenster Beschwerden, im Sport zur Leistungssteigerung und Regeneration sowie nach Verletzungen und Operationen.

Verwendete Produkte

Physiokey®

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Sanakey®

  • Für die Eigenbehandlung von Patienten und Sportlern

  • Verzicht auf Diagnosetool

  • geringere Frequenzstärke

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Dermakey®

  • Für Skincare und Wellness

  • Perfekt für Beauty-Behandlungen

  • geringste Frequenzstärke

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  • Mit seinem patentierten Verfahren „DEEP OSCILLATION®“ hat das Unternehmen PHYSIOMED® Elektromedizin AG einen neuen Meilenstein in der Therapie geschaffen. Die sogenannte „Tiefenoszillation“ ist noninvasiv und nichttraumatisch und wird vor allem zur Beschleunigung der Heilung und der Regeneration sowie zur Leistungssteigerung eingesetzt.

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