Tiere profitieren in gleicher Weise wie der Mensch von der Wirkung des K-Active Tapings. Auf relativ kurzem und glattem Fell haftet das Tape wie auf Haut. Es hebt die Haare sanft an und damit auch die darunterliegende Haut. Die Wirkung des Tapes geht dabei in erster Linie über die Haut, die Muskulatur, sowie die neuronalen und energetischen Systeme. Die körpereigenen Heilungsprozesse werden dadurch beim Tier ebenso unterstützen, wie beim Menschen.

In der Praxis hat sich schon häufig der Einsatz der standardisierten Anlage für die Sehne als hilfreich erwiesen. Durch die abweichende Anatomie von z.B. Pferden und Hunden (Zehenspitzen- bzw. Zehengänger) im Vergleich zum Menschen (Sohlengänger), haben wir es mit einem erhöhtem Verletzungspotenzial im Bereich der Sehnen an den Gliedmaßen zu tun. Ursachen sind dann meist Überlastung, Trauma, mechanische Irritationen oder arthrotische Veränderungen im entsprechenden Gelenk. In der Praxis hat sich im Krankheitsfall der Sehnenverband mittels K-Active Taping schon häufig bewährt. Diese Anlage beeinflusst den Heilungsverlauf sehr positiv durch eine passiv unterstützende Wirkung auf den Sehnenapparat, sowie eine Verbesserung der Mikrozirkulation dieser eher schlecht durchbluteten Bereiche. Die Schwellung und die Entzündung gehen in vielen Fällen durch das Taping im Verlauf der Behandlung schneller zurück und die Sehnen können oft besser ausheilen.

Text und Fotos: Carolin Caprano, Veterinär-Instruktorin