Must have‘s beim Wandern – Die kleinen Helfer für jede Situation!

Bist du für deine nächste Tour richtig ausgestattet?

ENDLICH! Lange Zeit mussten wir auf gemeinsame Ausflüge und spannende Trips verzichten, aber jetzt heißt es wieder: durchzustarten! Pack deine Familie und die wichtigsten Dinge ein und los geht’s! Und jetzt kommt es auch nicht darauf an, ob du lieber ans Meer oder in die Berge fährst. Wichtig ist, mal rauszukommen, abzuschalten und die Natur zu genießen. Besonders der Ausflug in die Berge zum Wandern kann zwar sehr erholsam, allerdings auch tückisch sein. Auf unbefestigten Wegen über Stock und Stein ist das Verletzungsrisiko wahrscheinlich höher, als am Strand zu liegen und dem Meeresrauschen zuzuhören.

Aber bist du auch ausreichend ausgestattet für den Fall einer Verletzung? Wir erklären dir, was für den Fall der Fälle in deinem Rucksack nicht fehlen darf.

Oftmals unterschätzt man das Risiko einer Verletzung. „Mir passiert schon nichts“ – Dieser Gedanke geht dir auch jedes Mal durch den Kopf? Genau das ist die falsche Einstellung. Nur ein einziger loser Stein kann dazu führen, dass du stürzt oder dir den Fuß umknickst. Um die besten Voraussetzungen für eine schnelle Heilung zu gewährleisten, ist gerade die Erstversorgung nach der Verletzung ausschlaggebend. Wir zeigen dir, was du für die Erste Hilfe benötigst.

Wundspray & -salbe
Bei einer offenen, zum Beispiel einer Schürfwunde, sollte diese zu allererst gereinigt werden, um Schmutz herauszuspülen. Hier bieten sich Wundsprays an, die die Wunde nicht nur säubern, sondern gleichzeitig die Wundheilung fördern. Bevor ein Verband angelegt wird, sollte um die Wunde außerdem eine Wundsalbe aufgetragen werden. Sie versorgt den Körper mit allen notwendigen Stoffen, beispielsweise Spurenelemente, um die Heilungszeit zu verkürzen.

Sterile Kompressen & Bandage
Um eine offene Verletzung abzudecken und vor Schmutz oder sonstigen Außeneinwirkungen zu schützen, bis sie professionell behandelt werden kann, sollten immer sterile Kompressen und Bandagen verfügbar sein. Mit der Kompresse wird die Wunde sauber abgedeckt und die Bandage fixiert das Ganze. Außerdem hilft die Kompression des Verbandes, die Blutung zu mindern und Schwellungen zu reduzieren.

Druckverband
Im steilen Geröll besteht aber nicht nur die Gefahr einer offenen Wunde. Auch stumpfe Verletzungen, zum Beispiel das Umknicken mit dem Fuß, sind keine Seltenheit. Optimalerweise würde man eine solche Verletzung umgehend kühlen, das könnte sich aber mitten auf dem Berganstieg als schwierig gestalten, wenn man keine Kühltasche mit sich herumschleppt. Was aber möglich ist: Das betroffene Gelenk sofort hochlagern und mit einem Druckverband fest verbinden. Das vermindert die Einblutung in das Körperareal. Wenn vorhanden, dann kann der Verband mit Wasser feucht gehalten werden, um einen Kühleffekt zu erzielen.

Ob offene oder geschlossene Verletzung: Keine dieser Erstversorgungsmaßnahmen ersetzt die zeitnahe Abklärung durch einen Arzt! Außerdem ist dieser Schritt meist unentbehrlich, um den Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Blasenpflaster
Und zu guter Letzt darf auch der Klassiker nicht vergessen werden: das Blasenpflaster. Denn wenn der Schuh doch mal reibt, quält man sich den gesamten restlichen Weg, wenn man nicht das rettende Pflaster dabei hat. Das kleine Hilfsmittel mit großer Wirkung hat definitiv einen Stammplatz in deiner Ausrüstung verdient.

Fazit
Man kann nicht immer auf alles vorbereitet sein. Aber man kann zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, mögliche Verletzungen bestmöglich zu versorgen, bis man professionelle Hilfe hinzuziehen kann.