5 Tipps, mit denen du endlich wieder besser schläfst

Hast du schonmal was von „Schlafhygiene“ gehört? Nein? Dann wird es aber Zeit! Mit nur wenigen Veränderungen kannst du wesentlich zu ruhigeren und produktiveren Nächten beitragen. Auf Dauer kannst du dadurch deine Leistung und Konzentration im Alltag erheblich steigern, und das einfach nur mit Schlaf!

1. Abschalten durch Ausschalten

Das blaue Licht unserer Smartphones, Laptops oder Flatscreens signalisiert unserem Körper, dass es Tag ist. Es sorgt für die Ausschüttung des Hormons Serotonin, das uns tagsüber wach und konzentriert hält. Vor dem Zubettgehen sollte der Körper sich allerdings darauf einstellen, dass es langsam dunkel wird! Lege also mindestens 60 Minuten vor dem Schlafen das Smartphone beiseite und schalte den Fernseher aus.
Und wenn es gar nicht ohne geht: Beispielsweise bei Smartphones besteht oft die Möglichkeit in den Einstellungen, das Blaulicht herauszufiltern.

2. Es gibt sie: die perfekte Raumtemperatur

Auch wenn wir es im Bett gerne warm und mollig haben: laut Experten sollte die optimale Schlafzimmertemperatur zwischen 15 und 19 Grad Celsius liegen, denn dann kann der Körper seine eigene Temperatur am einfachsten auf rund 36 Grad Celsius halten. Natürlich hat trotzdem jeder Mensch ein eigenes Kälteempfinden. Passe deine Schlafbekleidung oder die Dicke deiner Decke an deine Bedürfnisse an, damit du nachts weder frierst noch schwitzt.
Wichtig ist auch frische Luft, damit der Körper über Nacht genug Sauerstoff aufnehmen kann. Lüfte dazu einfach vor dem Schlafengehen kurz durch.

3. Gedanken an den nächsten Tag einfach aussperren

Du musst am nächsten Tag dringende Erledigungen machen, die du auf keinen Fall vergessen darfst? Notiere dir am Vorabend einfach alles Wichtige auf einem Zettel und lege ihn beispielsweise zu deinem Schlüsselbund. Mit der Gewissheit, morgen an alles zu denken, kannst du dich beruhigt schlafen legen.

4. Wie dunkel ist es in deinem Schlafzimmer wirklich?

Dein Schlafzimmer sollte komplett dunkel sein, damit du nicht durch störendes Licht aufgeweckt wirst. Das heißt: Kein Lichteinfall durch den Vorhang, kein Stand By-Licht deines Fernsehers. Elektronische Geräte solltest du optimalerweise komplett aus deinem Schlafzimmer verbannen (ein Wecker ist natürlich OK!).

5. Feste Rituale stimmen dich auf die Nacht ein

Vielen Menschen fällt es leichter, einzuschlafen, wenn sie vor dem Zubettgehen ein festes Ritual haben. Seien es eine Tasse Tee zu einem guten Buch oder die täglichen Entspannungsübungen. Elektronische Geräte sollten im Ritual bestenfalls nicht vorkommen.
Wichtig ist auch, jeden Tag zur selben Uhrzeit ins Bett zu gehen. So stellt sich die innere Uhr schon auf den Schlaf ein.